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1. Gesellschaftliche Beschreibung der Lebenslagen von Familien, Kindern und Jugendlichen
Die gesellschaftlichen Strukturen haben sich in den letzten Jahren elementar gewandelt. Wir befinden uns auf dem Weg von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Der gesellschaftliche Wandel führt auch immer zu einer Strukturveränderung von Kindheit und Jugend. Der Strukturwandel bedeutet gerade Veränderung in den Interaktions- und Kommunikationsbereichen sowie in den Konsumstrukturen. Diese gesellschaftlichen Umbrüche in den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familie bedeuteten eine Neuorientierung von Normen und Werten. Hieraus ergibt sich, dass Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt werden müssen, um mit dem ständigen Wandel mithalten zu können.
Die Institutionen Familie und Schule als klassische Sozialisationsinstanzen verlieren zunehmend ihren Stellenwert. Die Bedingungen der Kinder- und Jugendarbeit haben sich in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen verändert, unter anderem auch den elementarsten Bereich für gemeinschaftliches Leben, die Familie. Familie im traditionellen Sinne ist nicht mehr selbstverständlich, statt dessen erleben Kinder und Jugendliche alternative Familienmodelle; Vater oder Mutter sind alleinerziehend (ca 20% aller Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf (Deutscher Bundesjugendring 1991)), außerdem wachsen Kinder verstärkt als Einzelkinder auf. Die traditionelle Großfamilie, bei der auch die Großeltern mit im Haus wohnen, gibt es fast gar nicht mehr. Desweitern hat sich auch die ökonomische Situation der Familie verändert; häufig ist sie geprägt von partieller Arbeitslosigkeit oder durch die hohen finanziellen Belastungen sind beide Elternteile gezwungen zu arbeiten, um die Familie finanziell abzusichern, so dass hier keine ausreichende Versorgung der Kinder gewährleistet sein kann. Ein weiterer Punkt der gesellschaftlichen Veränderung ist der, dass sich die Lebensentwürfe von Frauen geändert haben, der Wunsch nach Erwerbstätigkeit, auch mit Kindern, ist weit verbreitet.
Da die Lebenslagen von Eltern mit Kindern in den vergangen Jahren einen Wandel erfahren haben, haben sich auch die Sozialbedingungen für Kinder verändert.
Familie wird häufig nicht mehr als Gemeinschaft erlebt.

Die Familienkonstellation und die soziale Situation der Familie entscheiden aber ganz wesentlich über soziale, kulturelle und materialle Startchancen junger Menschen.
Kinder und Jugendliche wachsen unter differenzierten sozialen Bedingungen auf. Bezüglich des Familieneinkommens gibt es große Unterschiede. Junge Menschen sind am stärksten von Armut betroffen. So liegt die Armutsbetroffenheit bei Kinder unter 15 Jahren bei 22,4%, bei den 15 bis 25 Jährigen bei 18,6% (aus Offene Jugendarbeit 2000).
Je mehr Kinder in den Haushalten anzutreffen sind, desto höher wird das Armutsrisiko. Insbesondere ausländische Familien sind von Armut signifikant häufiger betroffen.

Die Schule bestimmt den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen mit. Durch sie werden wichtige Voraussetzungen für die soziale und berufliche Entwicklung gesetzt.
Die soziale Herkunft junger Menschen strukturiert nach wie vor die Bildungswege der Heranwachsenden, dadurch sind Bildungschancen ungleich verteilt.
Kinder von Beamten im gehoben Dienst (42%) oder von qualifizierten Angestellten (23%) finden vergleichsweise häufiger den Weg an die Universitäten. Dem gegenüber liegen die Werte von Kindern un- oder angelernter Arbeiter sowie Facharbeitern zusammen bei nur 8%. Die Kinder von un- oder angelernten Arbeitern haben überproportional keinen Ausbildungsabschluss bzw. nur eine Teilausbildung ( aus Offene Jugendarbeit 2000).
Hier ist es die Aufgabe der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Defizite abzubauen und ein Chancengleichgewicht herzustellen.
Gute Schulabschlüsse werden immer wichtiger, dennoch garantieren gute Abschlüsse noch lange keine Lehrstellen, sowie auch Ausbildungsabschlüsse noch keine langfristigen Arbeitsstellen bedeuten.
Einschneidend und existentiell ist nach wie vor das Problem der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen selbst und/oder ihrer Eltern. Durch eine immer größer werdende Zahl der von Arbeitslosigkeit und damit von einer neuen Armut betroffenen Familien bedeutet für viele Kinder und Jugendliche eine schwere Benachteiligung am Beginn ihres Lebensweges.

Von allen vorhandenen Problemen losgelöst und gleichzeitig verflochten präsentieren sich Alkoholismus und Drogenkonsum als zentrale Probleme in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Durch den Drogenkonsum, ob legal, halblegal oder illegal, versuchen die Jugendlichen eine Flucht aus dem nach ihrer Sicht unerträglichen Alltag anzutreten. In der Kinder ? und Jugendarbeit wird Suchtprävention als Förderung und Erhaltung der seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit verstanden. Hier wird das Ziel verfolgt, den Kinder und Jugendlichen die Funktion des Suchtmittels als Ersatzbefriedigung klar zumachen und mit ihnen gemeinsam alternative Handlungsweisen zu erarbeiten.

Ein besonderes Merkmal im Verhalten von Kindern und Jugendlichen zeigt sich in der zunehmenden Gewaltbereitschaft, einhergehend mit der Tendenz sich zu bewaffnen.
Die Bildung von Gangs und Jugendbanden in Zeiten rückläufiger Solidarisierungstendenzen ist eine absehbare Folge von materiell benachteiligt empfundenen Bevölkerungsschichten. Auswirkung zunehmender rechtsextremistischer Aktivitäten und die zunehmende Akzeptanz solcher Denkmuster sind auch in die Gedankenwelt deutscher Jugendlicher vorgedrungen. Gerade neofaschistischen Deutungen der Lebenswelt Jugendlicher stellen für diese, angesichts ihrer subjektiven Notlagen und Krisen, einen vermeintlichen Ausweg.

In ihrer Freizeit sind Kinder und Jugendliche heute einer viel stärkeren Angebotsvielfalt ausgesetzt als noch vor Jahren. In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft sind Kinder und Jugendliche durch die explosionsartig angestiegenen ?Neuen Medien? einer so verstärkten Angebotsvielfalt ausgesetzt, dass dies oftmals zu einer Reizüberflutung führt. Die Kinder und Jugendlichen leben in einer ?Just for fun? Gesellschaft.
Junge Menschen sind immer stärker der Werbung kommerzieller Freizeitanbieter ausgesetzt. Kommerzielle Angebote bedeuten kostenpflichtige Freizeit, dies bedeutet das Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien
benachteiligt sind.

Grundlage jeglicher Kinder- und Jugendarbeit ist es, sich den Kindern und Jugendlichen, ihren Lebensweisen und Problemlagen räumlich und inhaltlich anzunähern.
Nur so ist es den MitarbeiterInnen möglich, problem- und, situationsorientiert sowie freizeitpädagogisch zu arbeiten und den Kindern und Jugendlichen adäquate Hilfsmöglichkeiten und Problembewältigungsstrategien anzubieten.
Kindern und Jugendlichen müssen Aufenthaltsmöglichkeiten bereitgestellt werden, die vom Wetter und von anderen äußeren Bedingungen (Nachbarschaft, Eltern, etc.) unabhängig sind. Den Jugendlichen wird so die regelmäßige Möglichkeit eröffnet, sich in einer kind- und jugendgerechten Räumlichkeit zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

2. Gruppenarbeit
Als soziale Gruppenarbeit wird in der Kinder- und Jugendarbeit eine in der TeilnehmerInnenzahl begrenzte Gruppe bezeichnet, in der jeder mit jedem innerhalb der Gruppe kommunizieren kann. Die GruppenmitgliederInnen treffen sich regelmäßig und haben ein gemeinsames übergeordnetes Thema. Es gibt ein im festgelegten Rahmen verbindliches Programmangebot. In der Gruppenarbeit gibt es feste Zeitstrukturen, die auch für Kinder, Teens und Jugendliche verbindlich sind. Soziale Gruppenarbeit ist eine Hilfe zur Findung der eigenen Identität und der Wahrnehmung des eigenen Verhaltens.

Die Gruppenarbeit kann in unterschiedliche Gruppen differenziert werden.

a.) Offene Gruppenarbeit
Die offene Gruppenarbeit bietet Kinder, Teens und Jugendlichen die Möglichkeit, bei vorhandenem Interesse jederzeit an den entsprechenden Angeboten teilzunehmen. Gekennzeichnet ist die offene Gruppenarbeit dadurch, dass das jeweilige Angebot nicht an bestimmte Person gebunden ist und eine Teilnahme von neuen Klientel im allgemeinen möglich ist.

b.) Feste Gruppenarbeit
Die feste Gruppenarbeit setzt voraus, dass Kinder, Teens und Jugendliche kontinuierlich an dem Angebot teilnehmen. Im Gegensatz zur offenen Gruppenarbeit ist das Angebot an einen bestimmten Personenkreis gebunden und eine Teilnahme von neuem Klientel während der Angebotslaufzeit nicht möglich.

c.) Differenzierte Zielgruppenarbeit
Die BesucherInnenstruktur im Jugendzentrum umfasst eine große Bandbreite. Aufgrund der Unterschiede ist eine spezifische Zielsetzung der Angebote erforderlich, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder, Teens und Jugendlichen einzugehen. Hierbei ist es wichtig, Möglichkeiten zu bieten, räumlich oder zeitlich abgegrenzt von anderen BesucherInnen, spezielle Angebote auf individuelle Bedürfnisse auszurichten.

Potenzielle Angebote der Gruppenarbeit sind z.B.:

? Geschlechtsspezifische Gruppenarbeit
? Koedukative Gruppenarbeit
? Angebote im Bereich neuer Medien
? Kreativgruppen
? Sportangebote
? Theatergruppen
? Musikangebote
? Film- und Fotogruppe
? Werkgruppen
? Spielgruppen

3. Einzelfallhilfe und Beratung
Beratung in besonderen Problemfällen bei Kindern und Jugendlichen sollte Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Selbstreflextion und persönliches Feedback ermöglichen.
Kinder und Jugendliche sind in unserer Gesellschaft häufig einem großen Druck ausgesetzt, dem viele aus unterschiedlichen Gründen nicht standhalten können. Hierbei ist es wichtig, dass das Selbstwertgefühl des Beratungssuchenden gestärkt wird und er sich in einer vertrauensvollen Atmosphäre seinen Problemen öffnen kann.
Die Zunahme von komplexen Problemsituationen bei vielen Kindern und Jugendlichen macht eine Einzelfallhilfe zunehmend erforderlich. Überwiegend findet Beratung spontan statt, da sie bedarfsorientiert erfolgt. Hierfür ist ein gewachsenes und auf einer intensiven Beziehungsarbeit basierendes Vertrauensverhältnis Voraussetzung, um eine an den realistischen Problemen und Lebenslagen orientierte Beratung durchführen zu können. Die am häufigsten anzutreffenden Problemlagen von Kindern und Jugendlichen sind Konflikte im Elternhaus, Probleme im Schulbereich, sowie Auseinandersetzungen im Freundes- und Bekanntenkreis.
Im Jugendfreizeithaus sind der Beratung und Einzelfallhilfe Grenzen gesetzt. Hierbei ist es notwendig Kinder und Jugendliche mit speziellen Problemen an übergeordnete Beratungsinstitutionen weiter zu vermitteln.


4. Offene Arbeit
Die ? Offene Arbeit ? ist gekennzeichnet durch Freiwilligkeit. Offene Angebote für Kinder und Jugendliche sind jederzeit nutzbar, es besteht aber keine regelmäßige Pflicht, an ihnen teilzunehmen. Die Kinder und Jugendlichen sind nicht an feste Zeiten gebunden, sondern können ihre Freizeit während der Öffnungszeiten eigenverantwortlichen gestalten. Wichtige Bereiche der ? Offenen Arbeit ? sind Sport, - Spiel, - Bastel- und Werkangebote. In den Häusern stehen den Kindern und Jugendlichen Räume zur Verfügung, um sich mit Freunden und Freundinnen zu treffen. Die Mitarbeiter/ innen einer Einrichtung achten darauf, Kinder und Jugendliche in das aktuelle Geschehen zu integrieren, Hilfestellung zu geben, zu motivieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bei der Ausgestaltung der offenen Angebote werden Kinder und Jugendliche nach Möglichkeit in die Planung der Programmgestaltung integriert. In der ? Offenen Arbeit ? werden soziale Komponenten gefördert. Durch diese Methode der offenen Arbeit schaffen die Mitarbeiter/ innen für die Kinder und Jugendlichen vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten.

Potentielle Angebote der Offenen Arbeit sind z.B.:

- Kickern
- Billard spielen
- Tischtennis
- Basketball
- Fußball
- Dart spielen
- Flippern
- Disco
- Bastel- und Werkangebote
- Gesellschaftsspiele
- Computerarbeit

5. Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Jugendfreizeithauses zu ermöglichen. Die Angebote der Einrichtung werden durch gezielte Werbung bekannt gemacht.

Dieses gezielte Informationsangebot beinhaltet unter anderen:

- Erstellung und Verbreitung von Programmheften
- Informationen durch Plakate und Handzettel
- Veröffentlichungen von Terminen zu Veranstaltungen in den Medien
- Pressetermine zwecks Berichtserstattung vor Ort
- Informationsveranstaltungen für Eltern, Nachbarn und Interessierte
- Berichterstattung in politischen Gremien
- Internetpräzens

Durch die regelmäßige Werbung kann für das Jugendfreizeithaus eine Lobby entstehen, die das Haus materiell und/oder finanziell unterstützt.

6. Gegebenheiten und Vorraussetzungen des Falkenheim Akademiestraße
Personalsituation:

Im Falkenheim Akademiestraße arbeiten drei Dipl. Soz. ArbeiterInnen, ein haustechnischer Dienst, ein Zivildienstleistender, eine AsS-Kraft, ein Hausmeister, zwei Reinigungskräfte, diverse Honorarkräfte und zeitweilig Praktikanten.

Räumlichkeiten:

Der Kellerbereich besteht aus einer Disco, einer Werkstatt, einem Fitnessraum, einem Abstellraum, einem Behinderten ? WC, zwei WC?s, einem Notstromraum und einem Lüftungsraum.
Das Erdgeschoss besteht aus einem Besprechungsraum, einem Büro, einem Schulraum, einem Computerraum, einer Künstlergarderobe, einem Fotolabor, einem Kopierraum, drei Abstellräume, zwei WC?s, ein Mehrzwecksaal, ein Caf? , einer Küche, einem Foyer, einem Abstellraum, einem Behinderten ? WC, zwei Heizungsräume, einem Geräteraum, einem Toberaum, einem Spielraum, einem Mädchenraum, einem Gas -und Wasserraum und einem Mitarbeiterbüro.

In der ersten Etage befindet sich eine Sporthalle. Teile der ersten Etage sind als KiTa an die AWO untervermietet.

Die zweite Etage besteht aus einem Videoschnittplatz und der Hausmeisterwohnung.

Außengelände:

Das Außengelände besteht aus einem Garten mit einer großen Spielwiese auf der eine Rutsche platziert ist, einer Terrasse, einem Grillplatz, einem kleinem Feuchtbiotop und einem Sandkasten. Der Garten grenzt an den Kortumpark. Vor dem Haus befindet ein Vorgarten mit einem Fahrradständer und Motorradeinstellplätzen.

Ausstattung:

Die Disco ist ausgestattet mit einer Musik- und Lichtanlage, einem Thekenbereich und einem Kühlschrank
Die Werkstatt hat sechs Werkbänke, einen Tonbrennofen, zwei Emaillebrennöfen und diverse Werkzeuge.
Im Fitnessraum befindet sich ein Boxsack, ein Laufband, ein Fitnessrad, eine Hantelbank, ein multifunktionales Fitnessgerät und diverse Hanteln.
In dem Abstellraum befindet sich ein Mischpult, zwei große Lichtanlagen, ein Schlagzeug, eine E-Gitarre, eine mobile Musikanlage, ein Beamer, zwei Leinwände und diverse Kabel.

Der Computerraum ist ausgestattet mit zehn Computern, zwei Tintenstrahldruckern, einem Laserdrucker, einem Scanner, einer Digitalkamera, einem CD-Brenner, einem Faxgerät und Internetanschluss.
Im Fotolabor befindet sich eine komplette Fotolaborausstattung, zwei Fotoapparate und eine Sofortbildkamera.
Im Kopierraum befindet sich ein SW- Kopierer und eine Papierschneidemaschine.
Der Mehrzwecksaal ist ausgestattet mit ca. 30 Tischen, 120 Stühlen, einer Bühne, einer Tischtennisplatte, einer mobilen Theke und einer Leinwand.
Im Cafe befindet sich eine Theke, ein Kühlschrank, eine Spülmaschine, eine Kaffeemaschine, eine Musikanlage, ein Fernseher, eine Videorecorder, eine D-Box, ein Kicker, Tische und Sitzgelegenheiten.
Die Küche ist komplett eingerichtet, außerdem gibt es diverse Süßspeisenaufbereitungsgeräte.
Im Foyer befindet sich ein Billardtisch, ein Dartautomat und ein Flipper.
Der Gerätraum ist mit diversen Gartengeräten ausgestattet.
Im Toberaum befindet sich eine Kleinkinderhüpfburg, ein Kriechtunnel, zwei Matratzen.
Der Spielraum ist ausgestattet mit einer Sitzecke sowie mit Tischen und Stühlen für Kleinkinder, einer Spielküche und diversen Spielen.
Im Mädchenraum befinden sich Sitzgelegenheiten und ein Schrank.
Das Mitarbeiterbüro ist ausgestattet mit einem Computer mit Drucker, zwei Materiallagerschränken, Bastelmaterial und Fachliteratur.

In der Sporthalle befindet sich neben diversen Sportgeräten und - materialen, 4 Tore, 2 Basketballkörbe (einer transportabel), ein Netz, diverse Sportmatten, 2 Sprossenwände, 4 Sportbänke, ein Fallschirm und ein Erdball.

Der Videoschnittplatz ist ausgestattet mit zwei Videomonitoren, einem Schnittgerät, einem Effektgerät, zwei Kameras, einem Stativ, einem Fernseher, einem Keyboard und Schränken.

Öffnungszeiten:

Mo: 10:00 ? 20:00 Uhr
Di: 10:00 ? 18:00 Uhr
Mi,Do, Fr.: 10:30 ? 20:00 Uhr
Sa: 15:00 ? 20:00 Uhr
So: 10:00 ? 14:00 Uhr (1. und 3. Sonntag im Monat)

Diverse Kurse und Workshops finden in den Abendstunden bis 21:30 statt.


7. Lage und Umgebung:
Das Falkenheim Akademiestraße, Akademiestraße 69 44789 Bochum befindet sich am Rande des Bochumer Stadtkernes, in unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich zwei Friedhöfen, zwei Schrebergartenanlagen, die Schauspielschule, die Annette - von ? Droste ? Hülshoff Realschule, das Berufskolleg sowie angrenzende Wohnbebauung.

Schulen im Einzugsbereich:

Hauptschulen:
Lenneplatz

Realschulen:
Annette ? von - Droste ? Hülshoff
Hans ? Böckler Schule

Gymnasien:
Hildegardis Schule
Ostring
Goethe Schule
Albert Einstein
Schiller Schule
Engelbert Schule

Gesamtschulen:
Heinrich ? Böll
Erich ? Kästner

Grundschulen:
Bonhöffer ? Schule
Max ? Greve ? Schule
Weilenbrink ? Schule
Sanderweg ? Schule
Friederika ? Schule
Don Bosco ? Schule


Montesorrie ? Schule für Lernbehinderte

Im Einzugsbereich des Falkenheims Akademiestraße befinden sich 13 Kindergärten. Davon sind vier Kindertagesstätten, von denen eine einen angliederten Hort besitzt.


Bevölkerungsstruktur im Einzugsbereich

Einwohner insgesamt: 15761

davon
weiblich 8578
männlich 7183

Ausländeranteil: 989

davon
weiblich 479
männlich 510

0 ? unter 6 Jahre gesamt 628

davon
weiblich 321
männlich 307

6 ? unter 12 Jahre gesamt 634

davon
weiblich 313
männlich 321

12 ? unter 16 Jahre gesamt 414

davon
weiblich 203
männlich 211

16 ? unter 21 Jahre insgesamt 582

davon
weiblich 312
männlich 270

8. Ziele
Aufgrund der Gegebenheiten und Voraussetzungen in unserem Haus, haben wir folgende Ziele formuliert:

- Emanzipation, darunter verstehen wir den Kindern und Jugendlichen Hilfe zur Selbstverwirklichung und Entwicklung der Persönlichkeit zu bieten, um somit die gesellschaftliche Chancengleichheit zu erhöhen.

- Stärkung des Selbstvertrauens um dadurch ihre Handlungskompetenzen zu erhöhen.

- Förderung der Selbstständigkeit durch Partizipation an der Angebotsstruktur.

- Weiterentwicklung des Sozialverhaltens durch gemeinschaftliche Aktivitäten mit Augenmerk auf die Stärkung des Gemeinschaftssinns.

- Ein wichtiges Ziel der Einrichtung ist es, über Toleranzfähigkeit zur Solidarität zu gelangen, dazu gehört die Erziehung zur Gewaltfreiheit.

- Einen Ort anzubieten, wo sich Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Kulturen treffen und miteinander kommunizieren können und sollen. Ihre eigene soziale Persönlichkeit entwickeln und stärken können und dadurch solidarisches Verhalten aktiv zu leben.

- Verborgene Kreativität entdecken und unterstützen, um eigene Potentiale auszubauen und zu nutzen.

- Durch Auseinandersetzung mit politischen, gesellschaftlichen und interkulturellen Themen in Gruppen die Kritikfähigkeit anregen.

- Im Gegensatz zum durchorganisierten Alltag in Schule und zu Hause, bietet das Jugendhaus Möglichkeiten, eigenverantwortlich Selbstorganisation in einer Gruppe Gleichgesinnter zu erproben. Dieses gibt Einblicke in Abläufe des demokratischen Miteinander und fördert somit das Demokratieverständnis.

- Um die oben genannte Arbeit sinnvoll und bedürfnisorientiert umsetzten umsetzen zu können, ist es dringend notwendig, stadtteilorientiert und vernetzt mit allen im Umkreis ansässigen Institutionen zu kooperieren.

9. Gremienarbeit
Gremienarbeit für Kinder- und Jugendfreizeithäuser bedeutet Interessenvertretung auf jugendpolitischer Ebene.

Die Gremienarbeit für unsere 3 Falkeneinrichtungen wird von den MitarbeiterInnen der
einzelnen Häuser und vom Geschäftsführer des Vereins für die Vereinsinteressen und Einrichtungen wahrgenommen.

Die Interessensvertretung findet zur Zeit in folgenden Gremien statt:

- Jugendring Bochum
- Jugendhilfeausschuss der Stadt Bochum
- Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen (AGOT) Bochum
- Falken Bildungs- und Freizeitwerk NRW
- Progressiver Eltern- und Erzieherverband (PEV)
- Jugendverband ?SJD Die Falken? UB Bochum


10. Fazit
Anhand der Konzeption können die MitarbeiterInnen ihre inhaltliche und praktische Arbeit überprüfen. Mit ihr soll eine Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen erreicht werden.
Zukunftsweisend ist es notwendig, dass die Konzeption alle zwei Jahre überarbeitet wird, da sie kein dauerhaftes Regelwerk darstellt sondern eine Orientierungshilfe für die tägliche Arbeit bietet.
Durch die Veränderung der schnelllebigen Gesellschaft ist es notwendig Inhalte zu überprüfen und gegebenenfalls zu reagieren.
Die Konzeption soll einem interessierten Personenkreis einen Einblick in die Bedingungen, Ziele und Arbeitsweisen in der offenen Kinder ? und Jugendarbeit ermöglichen.

 
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